Allgemeinbildung für alle Menschen ermöglichen

Wissen spielt eine immens wichtige Bedeutung. Die heutige Gesellschaft lässt sich auch als Wissensgesellschaft bezeichnen. Sowohl im Beruf als auch in der Freizeit werden fundierte Kenntnisse verlangt. Im Gegensatz zum 20. Jahrhundert, in dem einmal innerhalb einer Berufsausbildung angeeignetes Wissen ausreichte, um über Jahrzehnte hinweg erfolgreich im Berufsleben bestehen zu können, wird heute „lebenslanges Lernen“ erwartet. Dies schlägt sich nicht zuletzt in den Fortbildungen wieder, die von Berufstätigen besucht werden müssen.
Benötigtes Wissen verändert sich heute sehr schnell. Nicht zuletzt liegt dies in der Benutzung moderner Kommunikationsmittel begründet. Umso wichtiger ist es, Allgemeinbildung für alle Menschen zu gewährleisten. Diese kann somit als ein Fundament dienen, auf dem weitere Lernerfahrungen aufgebaut werden. Je mehr Allgemeinbildung ein Mensch hat, desto leichter fällt es ihm oder ihr später, neue Kenntnisse zu erlernen. Grund hierfür ist, dass Lernen ein vernetzter Vorgang ist: Neue Fakten und Informationen werden mit bereits bestehenden Wissenselementen verknüpft und langfristig abgespeichert.

Das Anbieten einer Allgemeinbildung für alle übernimmt die Schule. Die allgemeine Schulpflicht in Deutschland soll gewährleisten, dass jeder Mensch die nötigen Kompetenzen erhält, um in der schnelllebigen Gesellschaft bestehen zu können. Aber auch außerschulische Institutionen können Anbieter von Allgemeinbildung sein.